Küsnacht, 29. Januar 2009

AdLINK Media Schweiz, ein Unternehmen der Goldbach Media Gruppe, hat in Zusammenarbeit mit der Universität Zürich, Coca-Cola und MediaCom die Wirksamkeit von In-Game Werbung getestet. Die Ergebnisse zeigen, dass sich über 50 Prozent der befragten Personen ungestützt an die gezeigte Werbung erinnern. Aus der Studie konnten auch Handlungsanweisungen abgeleitet werden, unter welchen Umständen In-Game Werbung am besten wirkt.
 
In der von AdLINK Media in Auftrag gegebenen und von der Universität Zürich geleiteten Studie wurde ein wissenschaftliches Experiment durchgeführt, bei dem über 100 Personen eine Rennstrecke absolvierten. Anschliessend wurde nach der Erinnerung und der Bewertung der geschalteten Werbung von Coke Zero gefragt. Dabei konnte die Wirksamkeit von In-Game Werbung bestätigt werden. Rund 50  Prozent erinnerten sich ungestützt daran, welche Werbung im Spiel gezeigt wurde. Gestützt erinnern sich gar 59 Prozent der Teilnehmer an die Werbung von Coke Zero. Fragt man diese, wie häufig sie die Werbung während des Spieles wahrgenommen hatten, antworteten 55 Prozent, dass ihnen die Werbung sehr oft aufgefallen ist.
 
Camille Zimmermann, Head of Business Development AdLINK Media Schweiz, zeigte sich erfreut, dass zusammen mit der Universität Zürich der Beweis erbracht werden konnte, dass In-Game Werbung funktioniert. „Es überzeugt umso mehr, dass bei einem Auto-Rennspiel die Werte betreffend Markenerinnerung so hoch ausfallen, selbst wenn die Gamer mit virtueller Höchstgeschwindigkeit an den Billboards und Werbebanden vorbeifahren. Dank dieser Studie haben wir einige interessante Erkenntnisse gewonnen, welche wir auch mit den Spielherstellern und globalen Partnern teilen werden, um dieses interessante Werbemedium weiter zu entwickeln“, so Zimmermann weiter.
 
„Diese Studie zeigt, dass wir für Coca-Cola die richtige Entscheidung getroffen haben. Wir sind froh, dass wir erste Erfahrungen in diesem doch noch jungen Werbemedium gemacht haben. Auch für das Jahr 2009 sind bereits weitere In-Game Werbekampagnen fix eingeplant.“, so Philipp Augenstein, Head
of Interaction, MediaCom Schweiz.
 
Aus der Studie lassen sich auch konkrete Handlungsanweisungen für Werbetreibende ableiten. So stellte sich heraus, dass bei einer etablierten Marke wie Coke Zero bereits eine moderate Frequenz der Werbemitteleinblendungen zu einer Aktivierung der Markenerinnerung führt. Die Steigerung nimmt, wie
bei anderen Werbemedien ebenfalls zu beobachten ist, bei einer erhöhten Frequenz ab. Je näher ausserdem die Werbung an der Rennstrecke platziert wird, desto besser sind sowohl die ungestützte wie auch die gestützte Erinnerung. Hierbei ist allerding Vorsicht geboten: Werner Wirth, Professor für Empi-
rische Kommunikations- und Medienforschung am IPMZ – Institut für Publizistikwissenschaft und Medienforschung der Universität Zürich, meint hierzu: „Bekannte Marken können durchaus leichter zu Reaktanz führen als unbekannte Marken, vor allem wenn es bereits hohen Werbedruck gibt wie bei Coca-Cola.“  

 Quelle: www.adlinkmedia.ch